14. World-Runners-Lauf in Güstrow

World-Runners-Lauf in Güstrow bedeutet nicht nur sportlicher Wettkampf und Unterhaltung für die Zuschauer, sondern ist auch ein Stück aktiver Solidarität mit den Schwachen dieser Gesellschaft. Alle Startgelder und Spenden werden von den Organisatoren für einen guten Zweck zur Verfügung gestellt. 300 Euro kamen bei der 14. Auflage der Veranstaltung am Karfreitag zusammen. Über diese Summe kann sich nun die Aktion Kinderessen freuen. Sie ermöglicht Kindern aus sozial schwachen Familien der Stadt, wenigstens eine warme Mahlzeit am Tag zu bekommen. Die Läufer hoffen, so zum Überleben der Initiative beizutragen.
Über 100 Aktive aus verschiedenen Bundesländern hatten sich bei noch sonnigem Wetter aber kaltem Wind am Inselseestrand versammelt und wurden traditionell nach dem Gesang des Mecklenburgliedes mit einem Schwenk der Landesfahne von Schornsteinfegermeister i. R. Otto Schwanbeck, der die „World Runners“ nun schon über die ganzen Jahre begleitet, auf die Strecken von 2 und 11 Kilometer geschickt.
Als erster war Maik Erdmann aus Rostock vor dem Güstrower Lars Neumann wieder im Ziel. Dann folgte schon das erste Mädchen: Susanne Würfel aus Loitz ! Auf der kurzen Strecke waren besonders viele Eltern mit ihren Sprösslingen unterwegs. Auch die aktive Familienlaufgruppe „MiG 29“ aus Laage war natürlich wieder mit dabei.
Für die lange Distanz hatte Sprecher, Organisator und Hauptsponsor in Personalunion Folke Dedering zwar einen Kampf zwischen Uli Boddien und Dirk Bockelmann um die Spitze vorausgesagt, doch die beiden begnügten sich mit einem schnellen Trainingslauf und trabten friedlich nach 41:03 Minuten als gemeinsame 2. ins Ziel. Um den Sieg zu erkämpfen, hätten sie aber auch ganz schön Tempo machen müssen. Der Sieger Guido Kozianka vom LAV Gymnasium Bützow ist zwar noch jung aber schon lange kein heuriger Hase mehr, was seine Zeit von 38:42 Minuten beweist. Schnellste Frau auf dieser Strecke war einer der weitgereisten Gäste. Bereits als 10. des Gesamtfeldes kam Anja Falkenberg aus Karlsruhe in tollen 43:50 Minuten über den Zielstrich. Grit Rummelhagen (56:30), etatmäßige erfolgreiche Tennisspielerin aus Güstrow, traf dort noch vor den zeitgleichen Freundinnen Andrea Trommer und Katrin Bever (59:32) ein. Eine „warme Dusche“ konnte man zwar anschließend im 10 Grad kalten Inselsee nehmen, doch konnten sich dafür nur die drei letztgenannten furchtlosen Damen erwärmen.
Mit einer Urkunde, köstlichem - von AOK-Mann Manfred Behrendt serviertem - Tee gestärkt und vielleicht sogar einem Preis aus der traditionellen Tombola konnten schließlich alle den Heimweg antreten. mbp

Hier gibts einige Bilder