18. Gänsebratenbauchweg-Lauf am 2. Weihnachtsfeiertag in den Güstrower Heidbergen

Gibt es an jedem anderen Wochenende in deutschen Landen Laufveranstaltungen zuhauf, so sind sie an den Weihnachtstagen doch noch recht rar gesät. Da war es kein Wunder, dass es viele Läufer aus nah und fern am zweiten Feiertag in die Güstrower Heidberge zog. Immerhin gab es dort schon die 18. Auflage des Gänsebratenbauchweglaufes, und dessen guter Ruf hat sich mit den Jahren herumgesprochen. Als sich schließlich aber über 130 Läuferinnen und Läufer in die Startlisten eingetragen hatten, um 1,5 Kilometer, 4 oder sogar 8 Kilometer unter die Füße zu nehmen, staunte die vom ausrichtenden Laufsportverein beauftragte Weihnachtsfrau Sabine Siegmund doch nicht schlecht, denn so viele Aktive durfte sie noch nie zuvor an der Startlinie begrüßen. Da konnte die neue schöne Läuferhütte im Güstrower Wald ihre Feuertaufe gleich mit Bravour bestehen.
Allein 60 Läuferinnen und Läufer trauten sich auf den langen 8-Kilomter-Kurs, der mit besonders vielen Anstiegen gespickt ist. Es siegte Orientierungsläufer Nils Schmiedeberg in 29:43 Minuten vor Ulrich Boddien sowie den zeitgleichen Lars Schmiedeberg (alle Güstrow) und Jan Glasenapp (Hamburg).
Dennis Kruse aus Schwerin – Sohn des Eisenmannes und Stammgastes beim Güstrower Weihnachtslauf Michael Kruse – ist gewissermaßen mit der Veranstaltung groß geworden. Diesmal war er nach 16:46 Minuten der Schnellste über 4 Kilometer, gefolgt von den beiden Laager Nachwuchsläufern Tobias Knabe und Philipp Rosenau. Fest in Mädchenhand war die 1,5-Kilometer-Strecke für die Jüngsten. Hier triumphierte Vivien Weber (Güstrow) vor den beiden Freundinnen Johanna Kunath und Nane Schmietendorf aus Mühl Rosin, für die ebenfalls kein Zeitunterschied ausgemacht werden konnte.
mbp