Große Kalorienvernichtung in den Heidbergen

Weihnachtslauf des Laufsportvereins gestern in Güstrow / 88 Laufbegeisterte gingen an den Start

Zum "Gänsebratenbauchweg-Lauf" hatte der Laufsportverein gestern in die Güstrower Heidberge gerufen und viele große und kleine Sportler waren dem Aufruf zur Kalorienvernichtung gerne gefolgt. Insgesamt 88 Läuferinnen und Läufer trugen sich in die Startlisten ein, und wenn sich im nächsten Jahr noch mehr der zahlreichen Begleiter entschließen, ebenfalls aktiv zu werden, kann auch bald die 100er-Marke überschritten werden. Bei Streckenlängen von eineinhalb, vier und acht Kilometern dürfte für jeden das richtige Maß vorhanden sein. Es hat sich schon herumgesprochen, dass die Chef-Weihnachtsfrau Sabine Siegmund und ihre rotbemützten Helfer, die für die vielen notwendigen Handgriffe verantwortlich zeichnen, die zur Organisation einer solchen Veranstaltung notwendig sind, auch bei trübem Wetter für gute Laune sorgen. So versammelten sich ganze Familien und Gruppen wie die Laufgruppe MiG 29 aus Laage, das Rad-Racingteam von Tri Fun oder Vertreter der Betriebslaufgruppe des TRW-Werkes aus Kronskamp an der Startlinie. Stammgäste sind inzwischen auch die beiden prominentesten Starter, die beiden Kandidaten für die SVZ-Sportlerwahl des Jahres Jürgen Buchner (Güstrow) und Michael Kruse (Schwerin). Fein, dass beide auch für Nachwuchs auf den Strecken sorgen. Während Jürgen Buchner nicht nur gemeinsam mit seinem Sohn, dem Triathlon-Organisator Ralf, sondern auch mit den Enkelkindern im Feld vertreten war, konnte Michael Kruse darauf verweisen, mit Sohn Dennis (14) den schnellsten Läufer auf der Mittelstrecke von vier Kilometern mit nach Güstrow gebracht zu haben. Auf der mit 55 Teilnehmern am stärksten besetzten Strecke von acht Kilometern ließ sich Lokalmatador Ulrich Boddien allerdings von großen Namen nicht beeindrucken. Vom Start weg zog er unbeirrt seine Bahn an der Spitze und siegte deutlich vor Kruse. Danach folgte das LSV-Duo Hannjo Herrmann/ Lars Bever, das dem Schweriner auf den letzten Kilometern noch gefährlich nahe rückte. Doch nicht Platzierungen und Zeiten waren für die Weihnachtsläufer entscheidend, sondern der Spaß an der Bewegung in der Natur. Der wurde nach dem Zieleinlauf noch durch kleine Gaben des Weihnachtsmannes, Maxens herrlich heißen Tee und eine kleine Tombola mit vielen Gewinnern erhöht. mbp