Marathon in Steinfurt

Peter Beyer und Günter Wolff im Westfälischen unterwegs

Nunmehr schon seit 15 Jahren fahren Güstrower Läufer zum Marathon in das Westfälische Steinfurt. Und seit der Berliner Teammarathon im Januar mangels Masse von Güstrowern nicht mehr besetzt werden kann, ist der Lauf kurz vor der holländischen Grenze auch Jahresauftakt für die Marathonis der Stadt.
Seit die Veranstaltung1990 als 1. Deutsch-Deutscher Marathon in die Annalen einging, ist Günter Wolff mit nur wenigen Unterbrechungen Stammgast in Steinfurt. Auch in diesem Jahr hatte er sich sorgfältig auf das Rennen vorbereitet, doch der späte Wintereinbruch machte ihm wohl einen Strich durch die Rechnung. Sein Ziel: eine Zeit zwischen dreieinhalb und vier Stunden schien nach der ersten der beiden zu absolvierenden Runden noch ungefährdet. Doch dann erwischte Wolff der sagenumwobene „Mann mit dem Hammer“. Über eine halbe Stunde länger benötigte der 58-jährige für die zweite Hälfte der Strecke. So musste er sich diesmal mit einer Zeit von 4:22:59 Stunden zufrieden geben. Für seinen Mut, das Rennen nicht auf zu geben, wurde er mit einem Platz im Mittelfeld der knapp tausendköpfigen Läuferschar belohnt.
Als insgesamt zehnter Güstrower Marathonläufer wollte sich diesmal Peter Beyer in die Ergebnislisten des Steinfurter Marathons einschreiben. Ein großes Vorhaben, lag doch der letzte Marathon des M 60-ers, fast 18 Jahre zurück. Doch mit viel Umsicht und Geduld nahm er das Unternehmen in Angriff. 2:04:42 Stunden lautete Beyers Zwischenzeit am Halbmarathonpunkt, und als er spürte: da geht noch was, beschleunigte er sogar noch, lief die zweite Runde fast 4 Minuten schneller und konnte nach insgesamt 4 Stunden, 4 Minuten und 42 Sekunden zwar „geschafft“ aber glücklich Finishermedaille und –shirt in Empfang nehmen. Der Kassenwart des LSV Güstrow belegte damit einen tollen 11. Platz in seiner Altersklasse. mbp