Abschluss der 22. Güstrower Sommer-Stundenlauf-Serie

Mit dem Stundenpaarlauf fand die 22. Sommer-Stundenlauf-Serie in den Güstrower Heidbergen ihren krönenden Abschluss.
Das Feld von 22 Laufpaaren und einem standhafter Einzelläufer wurde mit dem Startschuss von Rudi Senkpiel auf die wieder hervorragend präparierte Runde geschickt.
Der Einzelläufer, Hendrik Wolff, wollte unbedingt einmal allein die vollen 60 Minuten bewältigen, schaffte das auch und war mit seinen zurückgelegten 14 Runden, also fast 11 Kilometern auch hochzufrieden.
Ein Novum gab es dann im eigentlichen Staffelrennen zu bewundern. Das wurde nämlich einmal nicht von einer Männerstaffel dominiert, sondern mit Janilsa Mucauque und Dirk Bockelmann setzte sich schnell ein Mixedpaar an die Spitze des Feldes und gab diese auch bis zum Schluss nicht wieder ab. Wenn auch Bockelmann ein paar Runden mehr als seine jugendliche Partnerin zurücklegte, so wurde doch bei der jungen Leichtathletin vom LAC Mühl Rosin, deren großes Lauftalent sichtbar. Am Ende hatten die beiden 17.211 Meter auf ihrem Konto zu stehen. Den zweiten Platz in der Mixedwertung belegten die Warnemünder Gäste Yvonne und Gerd Eichler mit 15.150 Metern vor dem Paar des TRW Laage mit Gesine Bonin und Michael Losch (14.858 m).
Ein sehr jugendliches Feld stellte sich bei den Damen der Konkurrenz. Mit Jil Möde und Johanna Kunath (12.177 m) triumphierten schließlich wieder zwei LAC-Leichtathletinnen vor Antje Fineren und Martina Großmann (11.910 m) sowie Henrike Wurm und Thora Stindl. Die beiden Mädchen brachten es zusammen zwar nur auf 12 Lebensjahre, doch neben den insgesamt gelaufenen 9.125 Metern hatten sie auch noch genügend Zeit, sich mit den Fröschen und sonstigem Getier im Wald zu beschäftigen.
Der Sieg in der Herrenkonkurrenz ging diesmal nach Teterow. Toralf Teske und Nils-Steffen Utke legten 16.169 m Meter zurück. Sie lagen damit recht deutlich vor den Tri Fun-Athleten Klaus Kiesewetter und Roland Herrmann (15.150 m) sowie Jens Mellenthin und Birger Dedering (14.879 m).
Im Anschluss an den Lauf gab es dann die traditionelle Läuferparty unter freiem Himmel. Die mit Recht stolzen Pokalgewinner der Sommerlaufserie konnten ihre Ehrungen in Empfang nehmen und bei einem geselligen Beisammensein wurden unter den Teilnehmern, deren Lebensalter zwischen 5 und 73 Jahren lag, Erfahrungen nicht nur über das Laufen ausgetauscht.