2. Durchgang Güstrower Sommer-Stundenlauf-Serie

Tolle Leistungen gab es trotz erneuten Sauwetters beim 2. Durchgang der 24. Güstrower Sommer-Stundenlauf-Serie zu bewundern, die diesmal sogar mit internationaler Beteiligung ablief.
Zunächst gingen wieder die Halbstundenläufer an den Start, von denen besonders die Kinder zwischen 8 und 14 Jahren zu bewundern waren. Sie trotzten dem kalten Dauerregen und warteten mit ausgezeichneten Ergebnissen auf. Schnellste von ihnen waren natürlich die größeren wie Johannes Wurm (14 Jahre/6.477 m) und Steven Lange (13/6.458 m). Punktbeste aber wurde die achtjährige Henrike Wurm, die sich mit 287,20 Zählern auch ganz knapp an die Spitze der Kinder-Pokalwertung setzte, die sie nun vor den beiden Laagern Philipp Rosenau (14/287,17 P.) und Steven Lange (13/280,78 P.) anführt.
Nicht einfacher hatten es dann die Stundenläufer. Da machte sich die Präparierung zur Entwässerung der 1.400 Meter langen Stundenrunde durch das „Bahnteam“ Rudi Senkpiel und Walter Harder schon bezahlt, denn ohne ihre fleißige Arbeit wäre der Boden noch wesentlich weicher und glatter gewesen. Immerhin konnte so Güstrows Spitzenläufer Nils Schmiedeberg seine Leistung gegenüber dem Auftaktlauf noch einmal glänzend steigern. Mit 16.346 Metern stellte der 40-jährige einen neuen Streckenrekord für die neue Runde auf und schaffte eine Leistung wie sie letztmalig vor 3 Jahren auf dem Heidberg registriert werden konnte. Rang 2 ging an Schmiedebergs Freund, den Briten Ed Nash. Der hatte im Vorjahr beim Paarlauf die Stundenserie kennen gelernt und lief nun als Solist sehr gute 15.410 Meter. Hannjo Herrmann und Birger Dedering bildeten lange Zeit ein LSV-Laufduo. Schließlich setzte sich der routiniertere Herrmann mit 14.786 Metern gegenüber 14.540 Metern von Dedering durch.
Eine feine Leistung vollbrachte als einzige Dame im Feld Carolin Knabe. Die 14-jährige aus der Laager Laufgruppe ließ sich auch vom schlechten Wetter nicht von ihrem Vorhaben abhalten, erstmals die volle Stunde zu laufen. Sie schaffte 10.587 Meter und damit eine neue Jahresbestleistung bei den Frauen.
In der Pokalwertung allerdings konnte sie Andrea Trommer (noch) nicht von der Spitze verdrängen. Auch bei den Männern führt hier weiter Hans-Ulrich Köller vor Dieter Werner und Gerald Rußbüldt.

mbp