26. Güstrower Sommer-Stundenlauf-Serie perfekt gestartet

Einen Auftakt nach Maß hatte die 26. Sommer-Stundenlauf-Serie in den Güstrower Heidbergen. Bei herrlichstem Sonnenschein nahmen 47 Läuferinnen und Läufer auf der wieder vorbildlich präparierten Stundenrunde die Einladung von LSV und SV Einheit Güstrow zum Konditionstest an.
Schnellstes Kind im Halbstundenlauf war Henrike Wurm aus Klueß. Die Zehnjährige ist sportlich sehr interessiert. Beim ATSV spielt sie Hockey und im SV Einheit trainiert sie bei den Einradfahrern. Da ist Laufen ein wunderbar passender Ausgleich. Gegenüber dem Vorjahr verbesserte sich Henrike um über 350 Meter und mit den gelaufenen 5.867 Metern (293,35 Punkte) setzte sie sich an die Spitze der Kinderpokalwertung. Die Jüngste des Feldes, die achtjährige Tanne Schmiedeberg, war mit ihrer Oma eigens aus Gnoien nach Güstrow gekommen. Tanne lief 4.600 Meter und belegte mit 255,56 Punkten in der Wertung Rang 2 vor ihrem Cousin Albert Schlosser, der mit seinen 11 Jahren auf 5.125 Meter (244,05 P.) kam.
Drei Dutzend Läuferinnen und Läufer nahmen dann um 18.00 Uhr den Kampf mit der vollen Stunde auf. Das Feld war bunt gemixt. Susi Stache aus Laage ist erst 17 Jahre alt, Brigitte Schmiedeberg aus Gnoien vom Jahrgang 1935. Neben vielen Güstrowern startete auch Jochen Küster aus Neustadt an der Weinstraße. Der 46-jährige Pfälzer macht zur Zeit Urlaub in Güstrow. Er ist nicht nur ein begeisterter Läufer sondern organisiert zu Hause selbst den Neustädter Altstadtlauf mit einigen Hundert Teilnehmern. Nun freute er sich, in Mecklenburg eine „kleine Form“ des Laufens kennen zu lernen, bei der einmal nicht der schnellste Läufer Gewinnt. Da machte die obligatorische „After-Run-Party“ mit strahlendem Sonnenuntergang über dem Inselsee den sportliche Abend natürlich perfekt!
Beim Lauf hielt sich Favorit Nils Schmiedeberg sichtlich zurück. Nach dem erst drei Tage zuvor gewonnen Deutschen Meistertitel im Orientierungslauf der M 40 war das nur zu verständlich. Die so erzielten 14.557 Meter wird der Kirch Rosiner in diesem Jahr ganz bestimmt noch verbessern. Schnellste Dame war die Rostockerin Anja Dobbrunz, die 11.132 Meter verbuchen konnte.
In der Pokalwertung können die beiden allerdings nicht ins Geschehen an der Spitze eingreifen. So führt bei den Damen nun Brigitte Schmiedeberg (8.800 m/ 174,14 P.) recht deutlich vor Beate Hahn (10.405/ 153,73 P.) und Simone Ackermann (9.820 m/ 151,95 P.)
Bei den Herren ging mit ausgezeichneten 13.037 Metern (228,41 Punkte) der 57-jährige Dieter Werner in Führung. Seine ärgsten Widersacher bis zum zweiten Durchgang der Sommer-Laufserie sind Gerold Köster (13.164 m/ 223,49 P.) und Hans-Heinrich Jabs (12.100 m/ 221,89 P.)

mbp