Einfacher als 1979

Güstrower beim Silvester-Warnow-Lauf
Rostock (mbp) Bei der 25. Auflage des Silvester-Warnow-Laufs in Rostock gab es erträgliche Distanzen von 3, 7, 11 und 20 Kilometern. Für die Läufer des Landkreises Güstrow ist der Wettkampf immer eine willkommene Abwechslung im Wintertraining. Die Jubiläumsausgabe fand diesmal erst im neuen Jahr statt. Stammgast und regelmäßig erfolgreich ist der Güstrower Ulrich Boddien. Wie in den Jahren zuvor auf der längsten Strecke unterwegs, ging er das Rennen recht ruhig an, um sich dann auf den letzten Kilometern doch noch auf Rang 3 vorzuarbeiten. Seine Zeit von 1:20:40 Stunden beweist sein ruhiges Tempo, war er im Vorjahr als Zweiter doch noch um acht Minuten schneller. Als Siebenter des Gesamtfelds kam Hannjo Herrmann nach 1:23:21 Stunden auf der gleichen Strecke ein.

Die für den 1. LAV Rostock startende Teterowerin Claudia Kahl hat sich für das neue Jahr offensichtlich einiges vorgenommen. Über die 11-Kilometer-Strecke siegte sie in 46:58 Minuten deutlich vor allen.

Nach den schweren Jahren nach der Wende als das Fortbestehen des Laufs wegen der geringen Teilnehmerzahlen stark gefährdet war konnte sich Veranstaltungschef Siegfried Ebert diesmal über eine Rekordteilnehmerzahl von 461 Läufern und Wanderern freuen.


Erinnert
Zu den traditionsreichsten Läufen des Landes gehört der Silvester-Warnow-Lauf in Rostock. So mancher auch Güstrower Laufkämpe wird sich noch an jenen 30. Dezember 1979 erinnern, da die Läufer mit NVA-Lkw zum Start an den Kessiner Berg transportiert wurden, von wo man die 37 Kilometer über Niex, Damm, Reez zur Streckenkontrolle im Schwaaner Fischverarbeitungsbetrieb und zurück dann am linken Warnowufer zum Ziel in der Rostocker Südstadt in Angriff nahm. Diesmal war es einfacher.