28. Inselseelauf 2004

(ps) Nach 27 Auflage des Inselseelaufes waren Aktive und Organisatoren schon einiges an Wetterkapriolen – von tropischen Temperaturen bis zu wolkenbruchbedingten Streckenverlegungen – gewöhnt, doch was Petrus ihnen am späten Sonnabendnachmittag zum 28. Inselseelauf bescherte, brach alle Rekorde. Während bis zum Start des Bambinilaufes die Sonne auf das Veranstaltungsgelände an der Jugendherberge Schabernack strahlte, zogen sich pünktlich zu Wettkampfbeginn schwarze Wolken zusammen und eine Sturmbö kündigte einen regelrechten Temperatursturz an. Da dieses Szenario von den Wetterfröschen bereits vorausgesagt war, blieb die gewohnt große Zahl an Nachmeldern in diesem Jahr wohl auch aus, und trotz gut gefüllter Vormeldelisten blieb man wieder unter der angestrebten Zahl von 300 aktiven Teilnehmern. Die aber bewiesen um so mehr Ausdauer und Enthusiasmus. Das fing schon an mit den Kleinen, die nach einer Erwärmungsgymnastik auf ihre 775 Meter lange Strecke geschickt wurden und auch noch tapfer den recht steilen Zielberg erstürmten und zog sich über alle Teilnehmer auf den verschiedenen Strecken von 5, 10 und 20 Kilometern hin. Letztere bekamen als Krönung der Wetterunbilden sogar noch einen kräftigen Hagelschauer ab.
Aus unserer Region am besten trotzte dem der erfahrene Uwe Rochow vom TSV Malchin. Bereits nach 1:19:11 Stunden erreichte er den Zielstrich und wurde damit als Gesamt-13. fünfter in seiner Altersklasse M 40. Kurz hintereinander kamen Peter Dammann und Roberto Würfel vom Laufsportverein Teterow ins Ziel. Damman wurde nach 1:39:37 h 20. in der Altersklasse M 40, den 16. Platz belegte Würfel in der M 45 nach 1:40:40 h. Auch die älteren Herren über 65 Jahre mussten – wollten sie noch Laufcuppunkte erringen – die lange 20-Kilometerstrecke bewältigen. In dem trotzdem auch zahlenmäßig starken Feld belegte Horst Tiedemann nach 1:54:22 h den 10. Platz.
Tapfer schlugen sich auch die Teterower Frauen über 10 Kilometer. Birgit Lutzmann schaffte als Dritte ihrer Altersklasse W 35 sogar den Sprung aufs Siegerpodest. Sie benötigte 57:58 Minuten für die Strecke. Die Platze 10 und 11 in der W 45 belegten in der bei den Frauen bestbesetzten Altersklasse W 45 Ramona Meyer (56:23) und Petra Würfel (1:00:37). Viele Cuppunkte scheffelte außerdem Torsten Würfel, der bei den Jugendlichen in 52:03 Minuten auf Rang 6 einkam. Den Vogel schoss aber das Küken der Mannschaft, Susanne Würfel, ab. Sie war über 5 Kilometer unterwegs und konnte bei den Mädchen unter 14 Jahren in 24:23 Minuten sogar einen Sieg für Teterow erringen.