46. Heidberglauf

Ein Wetter wie geschaffen zum Sporttreiben in der nun endlich erwachenden Frühlingsnatur erwartete am 1. Mai die 150 Läuferinnen und Läufer zum 46. Heidberglauf des LSV Güstrow an der Schule in Mühl Rosin.
Komplettiert wurde das Starterfeld durch Anne Niekrenz aus Sarmstorf, die als Walkerin die über 5 Kilometer lange Distanz auf, ab und quer durch die Heidberge bei bester Laune bewältigte. Vielleicht bekommt sie beim nächsten - dem dann 47. Heidberglauf im Oktober - ja schon Begleitung aus den Reihen der Muttis und Vatis, die diesmal noch am Rande standen, mit Beifall und aufmunternden Worten ihre Sprösslinge anfeuerten, aber auch so manchen neidischen Blick auf jene warfen, die sich überwunden hatten, aktiv dabei waren und das dann auch noch mit einer Urkunde belegen konnten.
Die teilnehmerstärkste Besetzung an diesem Tag hatte der 5-Kilometer-Lauf mit 57 Aktiven. Nils Schmiedeberg – obwohl zur Zeit stark beschäftigt mit der Vorbereitung des 31. Internationalen Orientierungslaufes Ende Mai in Kühlungsborn – ließ es sich trotzdem nicht nehmen, beim Lauf vor seiner Haustür an den Start zu gehen und legte mit 19:05 Minuten auf der eigentlich ja etwa 5,5 Kilometer langen Strecke eine tolle Zeit hin. Auf den Plätzen folgten der ehemalige Einheit-Leichtathlet und Neu-Münchener Jan Kawelke sowie Frank Dankert. Schnellste Frau war Marlies Fischer vor den beiden Laagerinnen Carolin Knabe und Susi Stache.
Als schnellster der kleinen Teilnehmer auf der 2 Kilometer langen Heidbergmeile erwies sich nach tollem Spurt Marvin Buchner vor Niclas Jungjohann. Schnellstes Mädchen war Sharon Ahrens, die Katharina Abrokat auf Platz 2 verwies.
Über 11 Kilometer zeigte der Jugendliche Tom Gröschel der älteren Konkurrenz klar die Hacken. Er siegte vor Lars Bever und Rene Koch. Bei den Damen war Heidi Hasselberg vor Ute Breese und Marja Michel erfolgreich.
Schön, dass sich diesmal auch wieder zwei Damen auf die über 16 Kilometer messende Langdistanz trauten. Gern hätten sie sicherlich auch einheimische Mitläuferinnen gehabt. So siegte Gabi Seifert aus Neubrandenburg vor der Schwerinerin Petra Michel.
Bei den Männern über diese Strecke ließ Ulli Boddien von Anfang an keinen Zweifel an seiner Favoritenrolle aufkommen. Im Ziel hatte der LSV-er fast 10 Minuten Vorsprung vor seinem Vereinskameraden Birger Dedering und dem Teterower Toralf Teske.
Aber ob nun als “Erster“ oder „erst“ im hinteren Drittel im Ziel einkommend: mit lobenden Worten von Moderator Manfred Salow, einem Becher Tee und einem stärkenden Eintopf wurden wieder alle Heidbergläufer belohnt. Und dass dieses einfache Konzept nicht nur bei den Güstrowern ankommt, bewiesen die zahlreichen Gäste nicht nur aus Mecklenburg-Vorpommern sondern auch aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt und sogar Nordrhein-Westfalen, von denen die Organisatoren viel Zustimmung erfuhren.