44. Heidberglauf des LSV in Mühl Rosin

Seit nun schon 15 Jahren ist der 1. Mai der Termin für den Frühjahrs-Heidberglauf des Laufsportvereins Güstrow. Diesmal lud das herrliche Wetter außer zum Laufen sicher auch zu ausgedehnten Radtouren oder einem Ausflug in die weitere Umgebung ein. So ist zu erklären, dass sich vielleicht einige Sportler weniger als bei wesentlich schlechteren Witterungsbedingungen auf den Weg nach Mühl Rosin gemacht hatten.
Trotzdem starteten pünktlich um 10.00 Uhr immerhin 212 Läuferbeine an der Schule auf die Strecken der 44. Auflage der familiären Sportveranstaltung. Am stärksten besetzt war der 2-Kilometer-Lauf, bei dem sich die einheimischen Mühl Rosiner Kinder besonders stark in Szene setzten. Saskia Selnau und Nane Schmietendorf vom LAC waren die schnellsten Mädchen, während sich Tim Theege und Lucas Gabriel vom Tennisclub des Dorfes als schnellste Jungen durch setzten.
Der erfahrene LSV-Läufer Lars Bever begnügte sich diesmal mit der 5-Kilometer-Strecke und war natürlich als Erster im Ziel vor dem Teterower Toralf Teske. Marlies Fischer erwies sich als schnellste Frau auf dieser Strecke vor Andrea Trommer. Bäckermeister Dietmar Kriemann hatte als erster die zwei Runden des 10-Kilometer-laufes bewältigt gefolgt von Dieter Katenbrink aus Groß Schwiesow. Ulrich Boddien hatte sich für die 15-Kilometer-Distanz eingeschrieben, also war nur noch die Frage interessant, wer den zweiten Rang belegt. Es war der Schweriner Jürgen Raupach, der einen Besuch bei seiner Tochter in Bützow mit einem Start beim Heidberglauf verband. Während sich über die 10-Kilometer-Strecke keine Läuferin einfand, waren auf den anspruchsvollen 15 Kilometern gleich zwei Damen unterwegs. Kerstin Block aus Neubrandenburg und Yvonne Eichler aus Warnemünde liefen die gesamte Strecke zusammen, und auch die Ziellinie überquerten sie natürlich gemeinsam. Wie überhaupt Gemeinsamkeit das Markenzeichen der Heidbergläufe ist, bei denen es weniger auf die „große Leistung“ als auf das familiäre Sporttreiben zur Gesunderhaltung ankommt. Bei keiner anderen Veranstaltung sieht man so viele Muttis und Vatis gemeinsam mit den Kindern auf der Strecke. Urkunden und ein Schlag vom bewährten „Maxens Leistungseintopf“ waren auch diesmal der Lohn für alle. mbp