Güstrower in Berlin und Banzkow dabei – Tolle Leistung von Lars

Der berühmte Haile Gebrselassie beendete den 34. Berlin-Marathon mit einem neuen tollen Weltrekord. Unglaubliche 2 Stunden, 4 Minuten und 26 Minuten benötigte der 34-jährige Äthiopier für die 42,195 Kilometer und Güstrower Läufer haben ihn dabei begleitet. Wenn sie auch etwas später ins Ziel kamen, so können sie doch Kindern und Enkeln berichten, dass sie – wie weitere 40.000 Teilnehmer aus 115 Nationen auch – bei diesem historischen Ereignis dabei waren.
Schnellster Güstrower war wie schon in den Vorjahren Lars Bever vom Laufsportverein. Wenn der 44-jährige auch nicht ganz an seine Vorjahresbestzeit herankam, so lieferte er mit seinen 2:56:32 Stunden doch wieder eine hervorragende Leistung ab. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 14 km/h spulte er das Rennen wie ein Uhrwerk ab. Ganze 6 Sekunden Differenz lagen zwischen den beiden Halbmarathon-Zeiten, die schließlich zu Platz 774 der Gesamtwertung und Rang 184 in der Altersklasse M 40 führten und nun der verdiente Lohn für intensives Training sind. Gleichzeitig setzte sich Bever damit auf Rang 3 der Jahresbestenliste des Landkreises Güstrow.
Mit Thomas Meier (3:45:18 h/9.208 Gesamt/957. MH) und Dirk Wiedewald (4:19:57 h/14.710/3.442 M 40) waren auch zwei Athleten des Tri Fun Güstrow in Berlin unterwegs. Und Torsten Leyh (KVK Güstrow) benötigte 4:19:57 Stunden (18.424./3.209. M 45).
Vom Lauftreff Bützow hatten sich ebenfalls zwei Läufer in die Hauptstadt aufgemacht, um das einmalige Fluidum des Berlin-Marathons erneut zu erleben. Und beide können sich auch über neue Bestzeiten freuen. Während Volker Buddenhagen sich um gut 3 Minuten auf 3:54:04 Stunden verbesserte (11.804. Gesamt/2.792. M 40), war Dr. Mathias Wolschon sogar fast 13 Minuten schneller und benötigte nur 3:43:31 Stunden (8.726./1.502. M 45) für die Strecke.
Sollten in der langen Liste weitere Läufer aus dem Landkreis versteckt sein, so wäre es schön, wenn diese sich meldeten, damit am Ende des Jahres wieder eine möglichst vollständige Marathon-Bestenliste aufgestellt werden kann.
Sein Marathon-Debüt gab im Sommer in Rostock auch der vereinslose Güstrower Renè Koch. Der M-35-er bewältigte die klassische Distanz dort in 3:27:29 Stunden. Diesmal war er in Banzkow auf der Halbmarathonstrecke unterwegs. Dabei ist sein 2. Platz nach 1:30:31 h in der Gesamtwertung des 5. Zweibrückenlaufes noch höher zu bewerten als der damit verbundene Sieg in seiner Altersklasse. Ebenfalls in Banzkow dabei war Erhard Pöhl vom LSV Güstrow. Er siegte in seiner Altersklasse M 45 –allerdings auf der 10-Kilometer-Distanz, die er in 44:21 Minuten durchlief.