Das Laufcupjahr 2004

Mit der feierlichen Siegerehrung im Güstrower Niklotstadion (13.11.04) geht die diesjährige Cupsaison der Läufer des Landes zu Ende. In insgesamt 14 Wettkämpfen ging es über das Jahr verteilt um Punkte, und die Güstrower Läufer mischten dabei – wie gewohnt – kräftig mit. Allerdings kann man nicht verhehlen, dass es ihnen diesmal nicht ganz gelang, an das Niveau der vergangenen Jahre anzuknüpfen.
Immerhin war es dem Güstrower Laufsportverein seit 10 Jahren ununterbrochen gelungen, in der Mannschaftswertung einen Platz auf dem Podest der ersten drei Vereine zu erringen. Diesmal reichte es dafür nicht. Ein Grund dafür dürfte das einfach größere Potenzial der Hochschulstädte Greifswald und Neubrandenburg insbesondere in den jüngeren Altersklassen sein. Doch andererseits meinte man auch, eine gesunkene Motivation unter den LSV-ern zu spüren. Nahmen beispielsweise in früheren Jahren bis zu vier Teams am Staffelmarathon in Neubrandenburg teil, so reduzierte sich diese Zahl auf eine einzige Damenmannschaft. Wie es überhaupt wohl den fleißigen Frauen zu verdanken ist, dass man die stark aufkommenden alten Rivalen aus der „Bezirksstadt“ Schwerin wenigstens noch auf Rang 5 verweisen konnte.
Nachdem Dirk Bockelmann 2004 hoffentlich nur ein Sabbatjahr genommen hat und nicht ins Geschehen eingriff, war Ulrich Boddien wieder schnellster Güstrower. In der Gesamtwertung belegte der 46-jährige einen tollen sechsten Platz und beherrschte seine Altersklasse M 45 deutlich. Als schnellste Dame der Mannschaft erwies sich Susann Pudschun. Die Lehrerin belegte in der Gesamtwertung Rang 14 und konnte als Pokalsiegerin in der W 35 ihre Rügener Rivalin ganz knapp auf den zweiten Platz verweisen.
Auf ein tolles Ergebnis kann auch Lars Bever verweisen. Der M40-er legte nicht nur eine glänzende Marathonzeit in Berlin hin, sondern zeigte über die ganze Saison eine kontinuierliche Leistung und verbesserte sich in seiner Altersklasse auf einen ausgezeichneten zweiten Platz. Kontinuität auf hohem Niveau zeigten auch Elisabeth Groitsch (W 50) und Karin Mahrhold (W 45), die mit dritten Plätzen ebenfalls den Sprung aus Treppchen schafften.
Positiv ist auch das Abschneiden des LSV Güstrow in der allerdings nur inoffiziellen Teamwertung zu vermerken. Hier werden die fünf besten Läufer der Vereine zu einem Team zusammen gefasst, und die Güstrower konnten hier wieder mit einem zweiten Platz glänzen.


Güstrower Ergebnisse im Landeslaufcup 2004:

Gesamtwertung weiblich: 14. Pudschun90 Punkte/5 Läufe, 26. Mahrhold 67/5;

Gesamtwertung männlich: 6. Boddien 109/6, 11 L. Bever 98/7, 18. H.Herrmann 80/8, 21. Ullerich (LAC Mühl Rosin) 73/6;


W 35. 1. Pudschun 124/5, 9. Kruse 69/3; W 40: 14. K. Bever 90/5; W 45: 3. Mahrhold 121/5, 4. A. Trommer 117/7, 6. Siegmund 116/6; W 50: 3. Groitsch 119/5;

männl. Jugend: 5. Panten 115/8; W 35: 5. Ullerich 116/6, 7. St. Herrmann 110/5, 9. Dr. Wurm 106/5, 11. B. Dedering 97/6; M 40: 2. L. Bever 122/7, 4. H. Herrmann 116/8, 7. Katenbrink 101/5; M 45: 1. Boddien 125/6; M 50: 8. Beier 104/5, 10. J. Trommer 95/5, 15. Werner 63/3; M 55: 6. Kiesewetter (Tri Fun Güstrow) 117/7, 10. Wolff 99/5, 11. Salow 94/8, 13. Czarnetzki (Tri Fun) 90/5, 19. F. Dedering 82/4, 20. Brauer 77/4; M 70: 5. Stüdemann 117/7 (ohne Bezeichnung alle LSV Güstrow)